Wir wissen es alle: Schwierige Gefühle wie z.B. Angst, Traurigkeit, Ärger, Neid oder Selbstzweifel gehören zum Leben – doch zwischen dem intellektuellen Verstehen und dem emotionalen Annehmen dieser Tatsache liegt für die meisten Menschen ein ziemlich großer Abstand.
Meditation und die buddhistische Lehre unterstützen uns dabei, ruhiger zu werden, bewusst wahrzunehmen, was in uns vorgeht und schwierigen Erfahrungen ehrlich und ohne Widerstand zu begegnen. Wir lernen unseren Geist in die Gegenwart zu bringen und den Verstand zum Herzen – und wir beginnen, uns selbst bedingungslos anzunehmen.
Das Kursangebot richtet sich an Menschen, die auf Basis buddhistischer Lehre einen heilsamen Umgang mit Altern, Krankheit, Tod und Trauer entwickeln möchten. Es ermutigt dazu, schwierigen Erfahrungen der Vergänglichkeit zu begegnen und dabei ihre entlastenden Seiten zu entdecken. Die buddhistische Tradition versteht Alter, Krankheit und Tod als „Götterboten“ – als Hinweise, die uns zu Klarheit und Mitgefühl führen können. Diese Stadt-Praxis-Gruppe bietet dafür Raum, Anleitung und kontinuierliche Begleitung durch erfahrene Kursleiter*innen.
Leitung: Beatrice Bleß-Lieb und Martin Lieb
Der Kurs ist auf 2,5 Jahre ausgelegt und wird im Herbst/Winter 2026 enden. Eine neue fünfteilige Kursfolge wird im Herbst 2027 starten.
Unsere gut sortierte Bibliothek umfasst inzwischen mehr als 900 Bücher, dazu Zeitschriften, DVDs, CDs und MP3-Dateien zu buddhistischen Themen:
Die Buddhistische Stadt-Praxis ist das Herzstück der Angebote unseres Zentrums.
Der Einführungskurs bietet einen leichten und fundierten Einstieg. Er vermittelt buddhistische Meditationstechniken, die Geist und Herz klären, schwierigen Emotionen Raum geben und innere Ruhe fördern. Neben Meditation und verschiedenen Methoden gehören Austausch, Reflexion und kurze Vorträge dazu. Aufgaben zwischen den Terminen unterstützen die Praxis im Alltag. Im Lauf der 3-4 monatigen Kursdauer bildet sich eine neue Stadt-Praxis-Gruppe, die in Fortsetzungskursen weiter miteinander praktizieren kann.
Voraussetzung: die Bereitschaft, während des Kures an 6 Tagen pro Woche 20 Minuten zu meditieren.
Vergänglichkeit und Verbundenheit gehören untrennbar zusammen: Alles verändert sich, und gerade daraus entsteht Beziehung. Schwierige Gefühle – Angst, Wut, Trauer – müssen nicht überwunden werden, sondern verstanden und angenommen. Sie zeigen uns, wo wir festhalten an einem Ich, das Sicherheit sucht, obwohl alles im Fluss ist. Wenn wir Vergänglichkeit als natürliche Bewegung anerkennen, verlieren Gefühle ihren Schrecken. Wir können sie begrüßen wie Wetter, das kommt und geht.
In dieser Haltung entsteht Verbundenheit: mit uns selbst, mit anderen, mit dem Leben. Dann wird Mitgefühl möglich – und ein Vertrauen, das auch im Wandel trägt.
Mehr über unsere Geschichte und unseren Ansatz inmitten der Stadt Hamburg nach der buddhistischen Lehre zu leben.