Gemeinschaft und Austausch

Themenschwerpunkt

Gemeinsam üben, zuhören, lachen, wachsen.

 

 

Im Buddhismus ist die Gemeinschaft – die sogenannte Sangha – ein unverzichtbarer Bestandteil der Praxis.

Sie bietet nicht nur einen Ort, an dem wir meditieren, sondern auch einen sicheren Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung.

Gerade in Zeiten, in denen wir uns allein oder überfordert fühlen, kann die Sangha Halt geben und uns inspirieren, unser Leben achtsamer und liebevoller zu gestalten.

Unsere Angebote

rund um Gemeinschaft und Austausch

Sangha-Singen - Heilsames Singen mit Kirsten Schweikert

Hast Du Lust auf Singen innerhalb der Sangha-Gemeinschaft?

Das gemeinsame Singen eröffnet uns einen weiteren Raum, in dem wir das Gefühl von Verbindung und Zugehörigkeit zur Sangha stärken können. Wir singen einfache meditative Lieder und Mantras, die leicht zu lernen sind und beruhigend wirken.

Es ist eine ganzheitliche Praxis, die Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht und bei der nicht die musikalische Leistung im Vordergrund steht, sondern das Wohlbefinden der singenden Personen. Es geht nicht darum „richtig“ oder „schön“ zu singen. Jeder darf mitmachen, unabhängig von seinen musikalischen Vorkenntnissen oder Fähigkeiten und ist in seiner Einzigartigkeit willkommen.

Das Singen fördert die bewusste Atmung und die Körperwahrnehmung. Es kann sich durch die Ausschüttung von Glückshormonen heilend auf Körper, Geist und Seele auswirken.

Kirsten Schweikert, *1968, Musik- und Gesangspädagogin, Sängerin, Theaterpädagogin, Lehrerin. Seit vier Jahren Teilnehmerin der Stadt-Praxis-Gruppen im Buddhistischen Stadt-Zentrum.

Anmeldung nicht erforderlich
 

Kosten:
Dana (freiwillige Spende)

Die Termine findest du im Veranstaltungskalender.

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Mehr erfahren über die Buddha-Lehre

Unsere gut sortierte Bibliothek umfasst inzwischen mehr als 900 Bücher, dazu Zeitschriften, DVDs, CDs und MP3-Dateien zu buddhistischen Themen:

  • Meditation,
  • Buddhismus im Alltag,
  • Psychologie,
  • Neurowissenschaften,
  • Umdenkprozesse,
  • Frauen im Buddhismus,
  • Zen,
  • Tibetischer Buddhismus sowie Grundlagenwerke,
  • Romane,
  • Biografien und
  • vieles mehr…

Einführung in die Buddhistische Stadt-Praxis

Die Buddhistische Stadt-Praxis ist das Herzstück der Angebote unseres Zentrums.
Der Einführungskurs bietet einen leichten und fundierten Einstieg. Er vermittelt buddhistische Meditationstechniken, die Geist und Herz klären, schwierigen Emotionen Raum geben und innere Ruhe fördern. Neben Meditation und verschiedenen Methoden gehören Austausch, Reflexion und kurze Vorträge dazu. Aufgaben zwischen den Terminen unterstützen die Praxis im Alltag. Im Lauf der 3-4 monatigen Kursdauer bildet sich eine neue Stadt-Praxis-Gruppe, die in Fortsetzungskursen weiter miteinander praktizieren kann. 

Voraussetzung: die Bereitschaft, während des Kures an 6 Tagen pro Woche 20 Minuten zu meditieren.

Sangha – was Gemeinschaft im Buddhismus bedeutet

Sangha bezeichnet heutzutage im Buddhismus die Gemeinschaft der Übenden – Menschen, die gemeinsam auf dem Weg sind und sich gegenseitig stärken. In den Vorträgen wird immer wieder deutlich: Niemand praktiziert allein.

Sangha bietet Halt in unsicheren Zeiten, Spiegelung in schwierigen Momenten und Freude im gemeinsamen Fortschritt. Sie erinnert uns daran, dass Meditation und Einsicht zutiefst zwischenmenschliche Prozesse sind. In einer Sangha lernen wir zuzuhören, Unterschiede zu respektieren und gemeinsam zu wachsen. So wird Gemeinschaft selbst zu einer Praxis: ein Ort von Vertrauen, Mitgefühl und geteilter Ausrichtung.

Traditionell ist mit Sangha die Gemeinschaft der Erleuchteten gemeint, die lange Linie der Menschen, die vor uns diesen spirituellen Weg gegangen sind. Das Bewusstsein, in diesem Sinne Teil einer seit mehr als 2500 Jahren bestehenden weltweiten Gemeinschaft  praktizerender Menschen zu sein, weckt Dankbarkeit und stärkt die Motivation, den Weg unbeirrt weiter zu gehen.

Stadt-Praxis-Gruppen

Die Buddhistische Stadt-Praxis ist das Herzstück der Angebote unseres Zentrums.

Derzeit praktizieren hier 6 geleitete und 3 selbstorganisierte Stadt-Praxis-Gruppen.

Neben den individuellen Erfahrunen in der Meditations- und Achtsamkeitspraxis geschieht der persönliche Wachstumsprozess ganz wesentlich über den Austausch mit den anderen Teilnehmer*innen.

Nicht selten entstehen tiefe spirituelle Freundschaften in den Stadt-Praxis-Gruppen.

Dialogische Kommunikation und kreative Methoden der Gruppenarbeit sind fester Bestandteil der Buddhistischen Stadt-Praxis, da sie den Reifungsprozess bereichern.

Dieser Austausch ermöglicht Inspiration, Heilung und Verbundenheit und bietet darüber hinaus ein wichtiges Lernfeld bei Irritationen oder Konflikten. So übernehmen wir immer mehr Verantwortung für unser Denken, Reden und Handeln.

Stimmen unserer Teilnehmenden