Buddhistische Meditation

Durch Sammlung zur Einsicht

Viele Menschen beginnen sich für Meditation zu interessieren, wenn sie sich in einem immer rastloser werdenden Alltag nach Ruhe und Entspannung sehnen.

Auf dem Meditationskissen angekommen macht sich dann vielleicht Ernüchterung breit, denn der Geist ist voller Unruhe und die Gedanken wandern fast unablässig.

Und doch führt die Schulung des Geistes durch kontinuierliche und sorgfältige Meditationspraxis zu Ruhe (Samatha) und Einsicht (Vipassana).

Zunächst gilt es, eine stabile Beobachtung der eigenen Geistestätigkeit zu erlangen, die Gedanken und Emotionen wahrzunehmen und zu betrachten, ohne sie zu bewerten. Diese bewusste Geistesgegenwart (Sati) in der Meditation und in Alltagssituationen einzuüben, stellt die unerlässliche Grundlage für eine Befreiung des Geistes von seinen Hindernissen und Irrtümern dar.

Buddhistische Meditation hat das Erwachen in die Wirklichkeit zum Ziel. Während das konventionelle Alltagsbewusstsein allerlei folgenschweren Täuschungen unterliegt, vor allem im Hinblick auf grundlegende Merkmale der menschlichen Existenz, kann der meditative Geist Einsicht gewinnen. Er erkennt als Folge von stabiler Achtsamkeit (Sati) intuitiv die Bedingtheit und Prozesshaftigkeit aller Phänomene und kann diese Einsicht nach und nach auf das eigene Selbst beziehen. Zugleich werden durch buddhistische Meditation auch Fähigkeiten des Herzens geschult und entwickelt wie z.B. Großzügigkeit, Mitgefühl und Freundschaftlichkeit. So entsteht ein Bewusstsein und Erleben von Verbundenheit und die Möglichkeit, dem Leben mit Gleichmut zu begegnen, wie immer es sich auch zeigen mag: die angenehmen Seiten des Lebens genießen, ohne sich von ihnen abhängig zu machen; seine unangenehmen Seiten hinnehmen, annehmen und als Entwicklungschance begrüßen lernen.

Das Erlernen und Üben der Meditation als Geistesschulung und Befreiungsweg ist daher ein Kernelement praktisch aller Angebote des Buddhistischen Stadt-Zentrums Hamburg. In Verbindung mit Darlegungen der Buddha-Lehre erlernen die Teilnehmer*innen in der Buddhistischen Stadt-Praxis sowie im Grundkurs „Vergänglichkeit und Verbundenheit“ zur buddhistisch inspirierten Sterbebegleitung verschiedene Methoden der Meditation.

Meditation am Dienstagabend

Wir freuen uns, einen offenen, wöchentlichen Meditationsabend anbieten zu können. Ein kompetentes Team langjähriger Schüler*innen von Sylvia Kolk leitet die Abende an. Es finden stilles Sitzen, Gehmeditation und geleitete Meditation statt.

Leitung:
Schüler*innen von Sylvia Kolk
1. Di: Monika | 2. Di: Verschiedene
3. Di: Ilona | 4. Di: Heinke

Termine:
Jeden Dienstagabend, 19.00 – 20.15 Uhr

Einführung in die Meditation für Einsteiger*innen jeweils am letzten Dienstag des Monats um 18.30 Uhr vor der Meditation

Nächste Termine Einführung: 31.3., 28.4., 26.5. und 30.6.2026

Ort:
Dhamma-Raum, 2. Innenhof (barrierefrei)

Kosten:
Dana (freiwillige Spende), Förder*innen frei

Anmeldung:
nicht erforderlich