Im Buddhismus ist die Gemeinschaft – die sogenannte Sangha – ein unverzichtbarer Bestandteil der Praxis. Sie bietet nicht nur einen Ort, an dem wir meditieren, sondern auch einen sicheren Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung.
Gerade in Zeiten, in denen wir uns allein oder überfordert fühlen, kann die Sangha Halt geben und uns inspirieren, unser Leben achtsamer und liebevoller zu gestalten.
Die Natur ist eine wunderbare Lehrmeisterin der Stille und Präsenz. In unserer Reihe “Achtsames Wandern” laden wir euch ein, gemeinsam mit uns schöne Strecken rund um Hamburg zu entdecken, in die Schönheit der Umgebung einzutauchen, den Moment bewusst zu erleben und innere Ruhe zu finden.
Jede Wanderung wird von achtsamen Übungen begleitet, darunter Gehmeditation, bewusstes Atmen und Momente der Stille. Wir gehen in einem ruhigen Tempo, nehmen unsere Schritte bewusst wahr und öffnen uns für die Geräusche, Düfte, Farben und Formen der Natur. Miteinander können wir in Kontakt gehen, uns über unseren buddhistischen Weg austauschen oder einfach zusammen plaudern.
Bringt bitte bequeme Kleidung, festes Schuhwerk, Getränke und Proviant und, wenn nötig, eine Sitzunterlage mit. Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt, außer bei starkem Regen.
Die Termine und den jeweiligen Startpunkt und die Länge der Wanderungen findest du im Veranstaltungskalender.
Anmeldung:
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer Interesse hat, kommt einfach zum angegebenen Treffpunkt.
Kontakt: Marlene Papies: marlene.papies@web.de
Unsere gut sortierte Bibliothek umfasst inzwischen mehr als 900 Bücher, dazu Zeitschriften, DVDs, CDs und MP3-Dateien zu buddhistischen Themen:
Die Buddhistische Stadt-Praxis ist das Herzstück der Angebote unseres Zentrums.
Der Einführungskurs bietet einen leichten und fundierten Einstieg. Er vermittelt buddhistische Meditationstechniken, die Geist und Herz klären, schwierigen Emotionen Raum geben und innere Ruhe fördern. Neben Meditation und verschiedenen Methoden gehören Austausch, Reflexion und kurze Vorträge dazu. Aufgaben zwischen den Terminen unterstützen die Praxis im Alltag. Im Lauf der 3-4 monatigen Kursdauer bildet sich eine neue Stadt-Praxis-Gruppe, die in Fortsetzungskursen weiter miteinander praktizieren kann.
Voraussetzung: die Bereitschaft, während des Kures an 6 Tagen pro Woche 20 Minuten zu meditieren.
Sangha bezeichnet heutzutage im Buddhismus die Gemeinschaft der Übenden – Menschen, die gemeinsam auf dem Weg sind und sich gegenseitig stärken. In den Vorträgen wird immer wieder deutlich: Niemand praktiziert allein.
Sangha bietet Halt in unsicheren Zeiten, Spiegelung in schwierigen Momenten und Freude im gemeinsamen Fortschritt. Sie erinnert uns daran, dass Meditation und Einsicht zutiefst zwischenmenschliche Prozesse sind. In einer Sangha lernen wir zuzuhören, Unterschiede zu respektieren und gemeinsam zu wachsen. So wird Gemeinschaft selbst zu einer Praxis: ein Ort von Vertrauen, Mitgefühl und geteilter Ausrichtung.
Traditionell ist mit Sangha die Gemeinschaft der Erleuchteten gemeint, die lange Linie der Menschen, die vor uns diesen spirituellen Weg gegangen sind. Das Bewusstsein, in diesem Sinne Teil einer seit mehr als 2500 Jahren bestehenden weltweiten Gemeinschaft praktizerender Menschen zu sein, weckt Dankbarkeit und stärkt die Motivation, den Weg unbeirrt weiter zu gehen.
Die Buddhistische Stadt-Praxis ist das Herzstück der Angebote unseres Zentrums.
Derzeit praktizieren hier 6 geleitete und 3 selbstorganisierte Stadt-Praxis-Gruppen.
Neben den individuellen Erfahrunen in der Meditations- und Achtsamkeitspraxis geschieht der persönliche Wachstumsprozess ganz wesentlich über den Austausch mit den anderen Teilnehmer*innen.
Nicht selten entstehen tiefe spirituelle Freundschaften in den Stadt-Praxis-Gruppen.
Dialogische Kommunikation und kreative Methoden der Gruppenarbeit sind fester Bestandteil der Buddhistischen Stadt-Praxis, da sie den Reifungsprozess bereichern.
Dieser Austausch ermöglicht Inspiration, Heilung und Verbundenheit und bietet darüber hinaus ein wichtiges Lernfeld bei Irritationen oder Konflikten. So übernehmen wir immer mehr Verantwortung für unser Denken, Reden und Handeln.